Die jährliche Braunkohlwanderung des FUN fand am 1. Februar statt. Die Ansichten über das Wetter an diesem Sonntagmorgen waren mit Sicherheit sehr verschieden – Temperaturen bei -5°C, keine Sonne und böiger Wind aus östlichen Richtungen. Der Wind hatte die in der Feldmark liegende geschlossene Schneedecke zusammengepresst, die Wege waren verharscht. Durchaus also unangenehme Bedingungen für eine Braunkohlwanderung, die bei manchem Wanderer auch für Muskelkater gesorgt haben dürfte.

Turnusgemäß war in diesem Jahr Startpunkt der Wanderung die „FUN-Außenstelle“ des aufgelassenen Bahnhofs von Brunsrode Flechtorf der stillgelegten Schuntertalbahn. Der FUN besitzt dort nicht nur das Bahnhofsgelände, auch die Trasse der Schuntertalbahn zwischen Brunsrode-Flechtorf und Querum wurde auf den FUN übertragen. Der FUN entwickelt und pflegt hier ein artenreiches Biotop, ist aber auch für die Wegesicherung an der überlassenen Trasse verantwortlich. Jährlich muss kontrolliert werden, ob Bäume noch standsicher sind oder Bewuchs die angrenzenden Flächen versperrt. Der FUN verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen und geht auf der Braunkohlwanderung die Trasse ab, in diesem Jahr war das östlich von Hondelage gelegene Trassenstück an der Reihe.